18.06.15

Gewinnen und Gutes tun - was Sie beachten müssen

Was für gibt es für ein schöneres Gefühl, als anderen zu helfen? Diese Glücksmomente lassen sich nicht so einfach kaufen wie ein Sportwagen – zudem hält die Euphorie deutlich länger an. Warum also nicht mit Lotto-Millionen anderen helfen? Dass die Deutschen ein Herz für viele haben, untermauert diese Zahl: Pro Jahr spenden wir rund 5 Milliarden Euro an gemeinnützige Organisationen, Stiftungen und Vereine.

Sie wollen Ihren Gewinn also spenden? Zu den steuerbegünstigten Organisationen gehören beispielsweise Kirchen, Universitäten, staatliche Museen, gemeinnützige Vereine und Stiftungen, aber auch politische Parteien. Letztere haben allerdings eine Sonderstellung: Die Organisation muss ihren Sitz in Deutschland haben. Immerhin dürfen Sie – wenn die Kriterien erfüllt sind – Spenden bis zu 20 Prozent des Gesamtbetrags der Einkünfte als Sonderausgaben absetzen, wenn Sie eine ordnungsgemäße Quittung besitzen. Übrigens erkennen Sie seriöse Organisation am Spenden-Siegel des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI).

Der Spender muss nicht zwangsläufig einen fremden Verein unterstützen, er kann auch
Spendenaktionen ins Leben rufen. Die Kommunen haben ein offenes Ohr für aktive Mitbürger, die als Hauptspender die gute Sache maßgeblich unterstützen möchten. Oder man findet eine bereits bestehende Bürgerinitiative, die sich über eine Großspende freut.
Die Stadt Münster etwa richtete nach Unwettern im letzten Jahr ein Spendenkonto ein für Menschen, die von Sturm-Schäden betroffen waren. Die Hamburger wiederum tragen viel zum Kinderschutz bei oder engagieren sich für den Kauf neuer Straßenbäume. Unter dem Motto „Mein Baum – Meine Stadt“ spendeten die Hanseaten weit über 300.000 Euro für die Verschönerung der Straßen.

Geldregen für die Verwandtschaft

Während bei Spenden an Vereine keine bzw. wenig Steuern ans Finanzamt zu entrichten sind, sieht es bei Verwandten oder Freunden ganz anders aus – hier greift die Schenkungssteuer. Die wird fällig, wenn man anderen eine Geldsumme, ein Auto oder Haus unentgeltlich zukommen lässt. Ein Steuerberater hilft Ihnen hier auf jeden Fall weiter – und Sie sollten nicht auf diese Hilfe verzichten. Die Schenkungssteuer muss stets der Beschenkte entrichten und diese wiederum schwankt je nach Verwandtschaftsgrad: Die Höhe richtet sich nach der Art der Beziehung zwischen Schenker und Beschenktem und nach der Höhe des Vermögens, das der Glückspilz erhält. Je enger der Verwandtschaftsgrad, desto niedriger die Schenkungssteuer.


Annika

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Annika

In der bunten Lotto-Welt kennt sich Annika aus wie in ihrer eigenen Westentasche. Neue internationale Lotterien bei Tipp24? Neue Funktionen? Aktuelles zum Thema Lotto aus der ganzen Welt? Annika hat die Infos und erklärt hier im Tipp24-Magazin, wie der Hase läuft und was die Welt der Lotterien Neues zu bieten hat. Mehr von Annika …


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