10.02.17

Auf der Suche nach dem Glück

Was ist Glück?

Ein Lottogewinn? Liebe? Dankbarkeit? Ein erfüllender Job? Alles zusammen? Oder sind doch eher Genügsamkeit und Askese die Eigenschaften, die glücklich machen?

Seit jeher beschäftigt den Menschen die Frage nach dem Glück und wie es zu erreichen sei. Während die alten Griechen wie Demokrit, das Glück als einen inneren Zustand begriffen „Das Geld wohnt nicht im Besitze und nicht im Golde, das Glücksgefühl ist in der Seele zu Hause.“, wurde im Laufe der Geschichte und mit den kapitalistischen Werten, Reichtum immer mehr mit Glück gleichgesetzt. Getreu dem Motto des amerikanischen Komikers Danny Kaye „Geld allein macht nicht glücklich. Es gehören auch noch Gold, Aktien und Grundstücke dazu.“, versuchen viele Menschen ihr persönliches Glück durch Geld und Status zu finden.

Glück = Geld?

Aber macht viel Geld wirklich glücklich? In den 70er-Jahren hat der Ökonom Richard Easterlin empirisch nachgewiesen, dass mehr Geld zwar glücklicher macht, aber nur innerhalb einer Gesellschaft. Wer mehr hat als sein Mitbürger, ist zufriedener. Über die Landesgrenzen hinaus wirkt der Effekt jedoch nicht – reicheren Völkern gehe es demnach nicht besser als ärmeren. Die simple Erklärung: der Mensch sucht den Vergleich.

Arthur Schopenhauer hingegen war der Meinung, dass das Glück nur denen gehöre, die sich selbst genügen – vergleichslos. Die äußeren Quellen des Glücks seien höchst unsicher und dem Zufall unterworfen. Ähnlich betrachtet es die Glücksforschung, sie unterscheidet in Zufallsglück und Lebensglück.

Zufallsglück

Das Zufallsglück lasse sich nicht beeinflussen und komme unerwartet. Ein Lottogewinn wäre demnach Zufallsglück: dass ein solcher Fall eintritt, kann nicht geplant werden. Die Voraussetzung, um einen potenziellen Gewinn überhaupt möglich zu machen, ist natürlich seinen Tipp abzugeben, aber der Rest bleibt dem Zufall – dem Glück überlassen.

Einige Menschen spielen seit Jahren Lotto und haben noch kein einziges Mal gewonnen, andere tippen ein einziges Mal aus einer Laune heraus und sahnen den Jackpot ab – das ist Zufallsglück!

Lebensglück

Das Lebensglück aber speise sich aus anderen Faktoren, die der Mensch (zumindest in Maßen) beeinflussen könne – wie Familie, Liebe, Beruf, Finanzen oder Freizeit. Lebensglück kann zum Beispiel das Wohlbefinden sein, dass ein stabiles soziales Umfeld oder das Gefühl mit seiner Arbeit etwas Sinnvolles zu tun, auslöst.

Studien zufolge sind Frauen übrigens glücklicher als Männer – laut des Glücksforschers George E. Vailant liegt das daran, dass Frauen besser darin sind, innige Freundschaften zu pflegen. Wer das Glück sucht, sollte sich also um seine Freundschaften und die geliebten Menschen kümmern, auf sich und die eigenen Bedürfnisse achten, versuchen einen Sinn, in dem was er tut zu finden und ab und zu einen Lottoschein ausfüllen…

Denn wenn Lebensglück und Zufallsglück – in Form eines Lottogewinns – aufeinander treffen, ist das doch der wahre Jackpot! Und solange wir auf das ganz große Glück warten, halten wir es einfach mit Nietzsche: „Fast überall wo es Glück gibt, gibt es Freude am Unsinn.


Annika

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Annika

In der bunten Lotto-Welt kennt sich Annika aus wie in ihrer eigenen Westentasche. Neue internationale Lotterien bei Tipp24? Neue Funktionen? Aktuelles zum Thema Lotto aus der ganzen Welt? Annika hat die Infos und erklärt hier im Tipp24-Magazin, wie der Hase läuft und was die Welt der Lotterien Neues zu bieten hat. Mehr von Annika …


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